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Unser Ziel: €2500
zur Zeit: €2800
Stand vom: 13/07/2010

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Ride4Kids.de - Shake the Major • Radfahren für den guten Zweck

Heute, am Sonntag den 18.07.2010, habe ich das Ziel auf der Insel Sylt erreicht. 1254 km bis zum Meer auf dem Rad.Von Oberstdorf im Allgäu bis nach List auf Sylt in 10 Tagen.

Ich möchte mich hiermit bei allen ganz herzlich bedanken, die so tatkräftig dieses Projekt mit ihrer Hilfe unterstützt haben und mir auf meinem Weg geholfen haben.  Es war eine schwere Aufgabe, die nur mit Hilfe vieler Menschen möglich war. In vorderster Front ist hier Oliver Kuhn zu benennen, der es erst mit der Erstellung dieser Homepage möglich gemacht hat, dass so viele Menschen daran teilhaben konnten. Wir danken ganz besonders für diesen großartigen Spendeneinsatz. Olli.. einen ganz lieben Dank an dich.                                 Des weiteren gilt der Dank allen Sponsoren, die sich bereit erklärt haben, mit Geld oder Sachspenden, das Projekt zu unterstützen und uns auch das Leben auf dieser Reise erleichtert haben.

Das Ziel war, auf diesem Wege möglichst viele Bürgermeister zu begrüßen und für die                    "Bundesstiftung Kinderhospiz" zu werben. Wir haben 5000 Euro an Spenden sammeln können, womit vielen Kindern geholfen werden kann, ein wenig mehr am Leben teilhaben zu können. 

Im Besonderen danke ich dem Pressesprecher der Bundesstiftung, Herrn Rainer Rettinger, für seine Unterstützung, seine unermüdliche Reiselust, uns immer wieder auf unserem Wege zu treffen und damit immer wieder motivierend für uns war.

Ich danke allen Bürgermeistern, die an diesem Projekt mitgewirkt haben, für Ihre Unterstützung und ihre freundliche Aufnahme in ihrer Stadt. Auch allen Menschen, die uns auf diesem Weg mit Getränken, gutem Weg weisen, Übernachtungsmöglichkeiten und Reparaturen geholfen haben, gilt mein Dank.

Allen Teilnehmern dieser Tour, im Folgenden benannt, Kevin Cosemans, Angela Brüll, Marion Ludwig, danke ich für ihre Kraft, Ausdauer und ihre Hilfe. Es wäre schön gewesen, wenn wir alle auf der Insel angekommen wären, jedoch waren die Umstände des Ausscheiden eines jeden gesundheitlich Maß gebend.

Auch bedanken möchte ich mich bei Martin Lapke, der dafür gesorgt hat, dass unsere Wasservorräte nie leer wurden und uns "Duschen unter freiem Himmel" verschafft hat, denn die Hitze dieser Tage hat uns allen sehr zu schaffen gemacht. 

Nicht zuletzt möchte ich meiner Frau Iris danken, die dafür gesorgt hat, dass ich jetzt ein paar Tage Urlaub nach der Tour bekomme und mich auf unserem Campingplatz an der Ostsee entspannen kann. 

Es war eine sehr aufregende und anstrengende Zeit, die uns alle an die Grenzen gebracht hat und die ich trotzdem nicht missen möchte. 

 

Michael Meyen

 

Ein kleiner Zwischenstand zur Tour:

Wie so oft im Leben läuft nicht immer alles nach Plan.
So ist das Team rund um Michael Meyen bestehend aus: Marion Ludwig, Kevin Cosemans, Angela Brüll und den Fahrer des Service Mobils Martin Lapke am Starttag mit 6 Minuten Verspätung gestartet. Das passiert, ist jedoch nicht tragisch und kann aufgeholt werden. Ein Motorrad Rennfahrer hat mal gesagt: "Wenn Du einen Fehler ausbügeln willst, darfst Du keine Angst haben Dir weh zu tun!"

Selbstverständlich wünschen wir allen Teilnehmern, dass Sie sie nicht verletzen und gesund und "munter"* ihr Ziel erreichen.

Das 2. Problem welches wir zur Zeit haben ist das Live-Tracking. Aus bisher nicht geklärten Gründen funktioniert die Übertragung der Tracking Daten via GPS derzeit nicht - das Problem liegt höchstwahrscheinlich am Sender des Teams, der zur Zeit auch leider nicht inspiziert werden kann. Wir arbeiten aber an einer Lösung.

Ein weiteres nicht zu verachtendes Problem ist zur Zeit das Wetter. Alle Teilnehmer haben sich für die Tour gutes Wetter gewünscht, jedoch bin ich mir sicher, dass sich diese Einstellung in den vergangenen Tagen ein wenig geändert hat.
Mich erreichte gestern Abend ein Bild per MMS welches ich nicht vorenthalten möchte, dieses Bild spricht 1000 Bände. Die extremen Temperaturen machen unseren Radlern zu schaffen. Auf dem Bild sucht Marion Ludwig verzweifelt nach etwas Kühlung und Wasser.

Marion Ludwig

Dennoch bin ich im festen Glauben, dass alle Teilnehmer durchhalten werden und wünsche an dieser Stelle nochmals viel Erfolg, Kondition und natürlich auch viel Spaß. Wobei an dieser Stelle gesagt sei, dass es mit "Sightseeing" oder "Urlaub" nicht einmal im entferntesten Sinne etwas zu tun hat und man sich nur schwer vorstellen kann, welche Strapazen das Team da auf sich genommen hat um die Bundesstiftung Kinderhospiz mit Spenden zu unterstützen.

Als kleines Beispiel um Ihnen das ganze mal ein wenig zu veranschaulichen:
Fahren Sie mit ihrem PKW mal 1100 KM - dafür brauchen Sie in der Regel etwa 10 Stunden. 10 Stunden sind die Tagesetappen der Radler in etwa. Sie müssten also in Ihrem Auto ohne körperliche Anstrengung 11000 KM fahren. Das entspricht etwa einer Strecke von Köln nach Novosibirsk, allerdings mit Zwischenstop in Lissabon.
Und jetzt erinnern Sie sich mal daran, wann Sie das letzte Mal in Köln in Ihren PKW eingestiegen sind mit dem Ziel Novosibirsk und zu Ihrer Familie gesagt haben: "Mensch, wir könnten eigentlich auf dem Weg in Lissabon vorbei schauen, ich kenne da im Hafen ein Super Fischlokal!" 

Mit diesen Worten entlasse ich Sie für heute in einen schönen Tag

Viele Grüße Ihr

Oliver Kuhn

 

*Anm. d. Red.: munter - werden Sie sicherlich nicht sein, denn der tägliche Kampf gegen Hitze und KM wird alle Beteiligten reichlich müde eintreffen lassen

 

Donnerstag 8.07.2010

 3.00 Uhr


Nach einem verlorenen WM Deutschlandspiel, fahren wir mit guter Stimmung aber müden Augen Richtung Oberstdorf.

Eine herrliche Bergwelt erwartet uns und wir sind alle sehr gespannt. Die Stimmung ist ausgelassen.

Das fängt gut an!!!

 

 
unser besonderer Dank geht an:


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