Die Tour

Von Berlin bis Venedig. 1330 Kilometer in 10 Tagen. Jede Etappe eine neue Herausforderung. Meine Tour führt mich durch 4 Länder und über insgesamt 20230 Höhenmeter. Alles für ein Ziel: Den Sonnenhof bei seiner wichtigen Arbeit unterstützen zu können. 

Die Tour de Martin.

Diesen Sommer schwinge ich mich für 10 Tage in den Sattel und stelle mich der Herausforderung von insgesamt 9 Etappen, die mich auf meinem Weg jeweils ganz neu herausfordern werden. Was mich wirklich erwartet, dass kann ich mit Sicherheit natürlich erst hinterher sagen, aber beim Planen meiner Tour mit einer bekannten Routenplaner- und Navigations-App für Outdoor-Aktivitäten wurde mir schnell klar, dass es kein Spaziergang wird. 

Für alle Interessierten stelle ich die Etappen hier kurz vor. An dieser Stelle sei gesagt, dass alle Kennzahlen für die einzelnen Etappen von der Planung mit besagter App stammen. Da ich sowohl mit einem Sportanhänger als auch etwas Gepäck unterwegs sein werde, rechne ich mit einer etwas geringeren Durchschnittsgeschwindigkeit und daher auch mal mit einer längeren Fahrtzeit. 

Das schreckt mich allerdings nicht ab, ganz im Gegenteil! Am liebsten würde ich schon morgen starten. Die Vorfreude steigt mit jedem Tag, den der Countdown runter zählt. Noch mehr freuen würde ich mich über Eure Unterstützung, um mein Spendenziel zu erreichen. Ihr könnt mich auch in Form einer Etappen-Spende unterstützen. Den Betrag könnt Ihr dafür einfach für Eure Spende übernehmen und das Kennwort im Kommentarfeld der Spende mit angeben. Oder Ihr nutzt einfach meinen Kilometer-Rechner unten. Jede Spende zählt – und ich zähle auf Euch! 

1330

Kilometer

20230

Höhenmeter

10

Tage

Der Countdown läuft!

Tag(e)

:

Stunde(n)

:

Minute(n)

:

Sekunde(n)

Berlin

01 – Von Berlin nach Paulsdorf

Raus aus Berlin, rein ins Abenteuer. Gleich am ersten Tag habe ich zeitlich die längste Fahrt vor mir. Gut, dass es zum Einstieg aber erst mal über flaches Land geht. Der erste nennenswerte Anstieg an diesem Tag erwartet mich bei etwa der Hälfte der Strecke. Nennenswert vielleicht aber auch nur deshalb, weil ich als Nordlicht Deiche früher schon als hoch empfand. 
Ziel für diesen Tag ist Paulsdorf nahe Dresden, wo ich eine Nacht verbringen werde.

215 km

7:30 h

1300 m

1000 m

29 km/h

Dresden

Fichtelberg , Erzgebirge

02 – Paulsdorf nach Espenthor

Tag 2 steht ganz unter dem Motto „Grenzhopping“. Ganze 6 Mal lässt mich meine Strecke von rund 150 Kilometern immer wieder zwischen Deutschland und Tscheschien wechseln. Nicht weit von Dresden führt mich der Weg entlang der sächsischen Schweiz Richtung Ost-Erzgebierge, vorbei am Fichtelberg und sehr oft immer wieder hoch und runter. Dieses Mal verdienen die Anstiege auch erstmalig die Bezeichnung als solche. Unweit von Karlsbad liegt dann mein Ziel für diesen Tag.

150 km

6:40 h

2880 m

2610 m

22 km/h

03 – Von Espenthor nach Ramsried

Meine Etappe an Tag 3 führt mich noch eine Weile durch Tschechien und endet Nahe Bad Kötzting im Bayerischen Wald. Auf den ersten 40 Kilometern erwarten mich einige knackige Höhenmeter, die überwunden werden wollen. Danach geht es zwar nicht nur bergab, aber bis kurz vor dem Ziel Ramsried sind die Anstiege nicht so massiv. Mein Zelt-Bett muss ich mir dann gegen Ende trotzdem nochmal verdienen. 

Karlsbad, CZ

155 km

5:45 h

1810 m

1930 m

27 km/h

Burghausen an der Salzach

04 – Von Ramsried nach Obereching

Tag 4 fordert mich gleich zu Anfang auf den ersten 50 Kilometern mit den Höhen und Tiefen des Bayerischen Waldes heraus. Habe ich diesen hinter mir gelassen, geht es vorbei an Deggendorf auf Höhe der Isarmündung über die Donau fast schnurgerade durch das unterbayerische Hügelland gen Süden. Gegen Ende der Etappe überquere ich bei Burghausen nicht nur den Inn, sondern auch noch die Grenze zu Österreich. Kurz hinter dieser erwartet mich dann mein Etappen-Ziel: Obereching bei Salzburg vor dem Panorama der Alpen.

186 km

6:50 h

1910 m

1980 m

27 km/h

05 – Von Obereching nach Winkl

Die Etappen werden ab heute kürzer, aber dafür deutlich anspruchsvoller. Hügelland und Alpenvorland war gestern, an Tag 5 geht es stetig bergauf. „Beißen, beißen …“– das werde ich mir heute wohl öfter sagen! Zwar ist die Steigung anfangs nicht so massiv, dafür zieht sie sich aber kontinuierlich über die gesamte Strecke und ist gespickt mit einigen knackigen Anstiegen. Ich gönne mir nach knapp 40 Kilometern noch eine kurze Abkühlung im wunderschön gelegenen Thumsee, denn der Schwarzbachwart-Pass und der Hirschbichl-Pass liegen noch vor mir. Teilweise beträgt die Steigung hier bis zu 30 Grad. Und gegen Ende heißt es noch einmal richtig ranklotzen: 1000 Meter Höhenunterschied, die wohl härtesten 15 Kilometer meines Lebens – bis jetzt.

127 km

6:00 h

2680 m

1580 m

21 km/h

Hochalpenstraße, Großglockner, AT

06 – Von Winkl nach St. Jakob

Powermüsli zum Frühstück muss heute sein. Schließlich fordert mich die Großglocknergruppe heute richtig heraus. Meine Strecke führt mich weit hinauf zur Edelweißspitze – mit 2572m dem höchsten Punkt meiner Tour. Der Weg dorthin ist steil, teilweise geht es wieder bis 30 Grad bergauf. Die Strapazen sind es mir aber wert, denn danach wartet die Hochalpenstraße auf mich. Sie ist eines meiner absoluten Highlights und dann geht es bergab! Es wird also schnell, sehr schnell. Das heißt: volle Konzentration! Vielleicht finde ich ja jemanden, der für die Abfahrt meinen Hänger übernimmt, damit wir beide heil am heutigen Ziel in St. Jakob im Rosental, zwischen Wörthersee und Slowenischer Grenze, ankommen.

120 km

6:00 h

2630 m

2780 m

20 km/h

07 – Von St. Jakob nach Cortina d’Ampezzo.

Bella Italia – ich komme! Die letzte Landesgrenze auf meiner Tour liegt an Tag 7 vor mir. Mit 107 Kilometern ist mein Etappe für heute zwar etwas kürzer, aber von Ausruhen kann keine Rede sein. Denn heute stehen mir wieder langanhaltende und schwierige Anstiege bevor. Gleich die ersten 20 Kilometer warten mit rund 750 Höhenmetern auf, bevor es dann wieder weit nach unten ins Tal der Drau geht, der ich bis über die Grenze nach Italien folgen werde. Der Aufstieg Richtung „I Tre Cime – Die Drei Zinnen“ ist knappe 40 Kilometer lang. Wovon es die letzten 10 Kilometer wieder so richtig in sich haben. Zur Belohnung wartet eine spektakuläre Aussicht auf mich. Nachdem ich vermutlich den Akku der Kamera leergeknipst habe, geht es weiter. Mein Ziel liegt heute in der Nähe von Cortina d’Ampezzo.

Die 3 Zinnen, Dolomiten

107 km

5:30 h

2700 m

2550 m

20 km/h

Sella Massiv, Dolomiten, IT

08 – Von Cortina d’Ampezzo
nach Caviola

Die Dolomiten sind traumhaft schön – aber um die wunderschöne Natur bewundern zu dürfen, muss ich an Tag 8 gleich 4 anspruchsvolle Pässe überstehen. Mit 102 Kilometern liegt heute immerhin die kürzeste Etappe vor mir, diese hat es aber noch einmal in sich. Gleich zwei Mal gilt es, nochmals hoch auf über 2000 Meter zu strampeln. Wo andere im Winter die weithin bekannte Sella Ronda auf Skiern drehen, sehne ich wohl schon meine verdiente Pause und dem doppelten Espresso im idyllischen Canazei entgegen. Mein Ziel ist heute Caviola, ehe es dann morgen auf die letzte Etappe geht.

102 km

5:00 h

2570 m

3030 m

21 km/h

09 – Von Caviola nach Venedig

Die Brücke der Freiheit: zum Greifen nah! Mit 163 Kilometern habe ich heute noch einmal eine lange Etappe vor mir, welche ich wohl mit einem breiten Dauergrinsen runterfahren werde. Ich lasse die Berge hinter mir und am Ende des Tages wartet Venedig, das große Ziel meiner wunderschönen und anstrengenden Tour. Mit dem Passo San Baldo liegt heute ein wunderschöner Abschnitt vor mir, den ich zum Glück nur runter muss. Auf halber Strecke zwischen Venedig und den Dolomiten komme ich an einer zauberhaften Region mit grünen Weinterrassen, entzückenden Dörfern und urigen Weingütern vorbei, den Prosecco-Hügeln. Ein kleiner Zwischenstopp muss hier erlaubt sein, bevor ich Kurs nehme auf die „Ponte della Liberte“ von Venedig.

Worauf ich mich am meisten freue? Auf ein riesiges Eis!

Passo San Baldo, Venetien, IT

Prosecco-Hügel, Venetien, IT

163 km

5:45 h

1270 m

2360 m

29 km/h

10 – Am Ziel: Venedig

Heute bleibt das Fahrrad stehen und ich tausche mein Radtrikot und –hose gegen ein Shirt und eine Jeans. Nach einem ausgiebigen Frühstück geht’s dann hoffentlich noch auf eine kleine Sightseeing Tour. Wenn man schon mal in Venedig ist, muss man sich natürlich den Markus Platz und Dom anschauen. Vorausgesetzt meine Beine tragen mich noch so weit. Falls nicht, suche ich mir ein schönes Plätzchen in der Sonne und genieße mein Eis ehe es dann wieder zurück in die Heimat geht. Die Rückfahrt bestreite ich allerdings nicht auf dem Rad, denn wenn’s am schönsten ist, soll man ja bekanntlich aufhören. 

Venedig, IT

0 km

0 h

0 m

0 m

0 km/h

Die Kilometerpauschale.

Je gefahrenen Kilometer kannst Du mich mit 20 Cent unterstützen. Um herauszufinden, wie weit mich Deine Spende bringt oder wieviel die Distanz wert ist, für die Du mich unterstützen möchtest, nutze einfach diesen Kilometer-Rechner. Ich freue mich über jeden Beitrag – ob groß oder klein!

Anschubsen nach Beitrag
Errechnet die Strecke in Kilometer, die ich für einen Spendenbetrag zurücklegen werde. Dafür den Regler einfach auf den gewünschten Betrag schieben.
Anschubsen nach Kilometern
Errechnet den Wert einer Spende in Euro anhand der Kilometer, die ich zurücklegen muss. Dafür den Regler einfach auf die gewünschte Distanz schieben.

Total 0